Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt mir ein Tablet zu kaufen. Aktuell gibt es schon einige Tablet-Modelle auf dem Markt und ich musste mich entscheiden. Erstmal war die große Frage zu klären: Android oder iOS? Eigentlich lag Android recht nah, weil ich schon ein Android-Smartphone habe und damit auch sehr zufrieden bin. Nach einigen Geprächen mit Personen, die schon Erfahrung mit Tablets haben, stand fest, dass iOS die bessere Wahl für ein Tablet ist.
Somit war das erste Problem schon gelöst und die Auswahl der Modelle hat sich auch verkleinert. Zur Auswahl stand das iPad 2 und das iPad 3. Ich habe mich für das iPad 2 entschieden, weil der Preis so unschlagbar ist. Bei der Farbe habe ich schwarz ausgewählt, weil der schwarze Rand nicht so stört wie der weiße, wenn man im Dunkeln ein Film schaut.
Das iPad 2 ist aktuell das beste Tablet für unter 400 €, da kommt auch kein Android-Tablet ran. Die Entscheidung war getroffen und ich habe mir das iPad 2 bestellt.
Als mir der Postmann dann einige Tage später das gute Stück gebracht hat, konnte ich es kaum abwarten alles auszuprobieren. Jedoch fingen dann die ersten Probleme an. Es sind aber Probleme, die ich in den Griff bekommen habe.
Die erste Hürde war die Apple-ID. Ich habe mir gedacht, dass ich mir so eine ID schon mal im Vorfeld anlegen kann, weil die brauche ich ja eh. Gesagt getan. Die Überraschung kam als ich mich mit der ID am iPad anmelden wollte. Ich musste ein Zahlungssystem auswählen aber dies wollte ich im ersten Moment nicht. Also habe ich die große Suchmaschine befragt. Diese hat mir verraten, dass es auch möglich ist ohne ein Zahlungssystem auszuwählen fortzufahren. Aber dies geht nur im Vorgang, wenn man sich eine neue Apple-ID anlegt. Und so habe ich mir eine neue ID angelegt und danke einer eigenen Domain fehlt es mir auch nicht an Mailadressen.
Im Nachhinein ist es eigentlich gut, dass es so gekommen ist, denn so ist die Apple-ID nicht meine Hauptemailadresse und schützt mich eventuell vor Angriffen auf diese ID.
Als nächstes ist mir aufgefallen, dass bei Apple sehr viel mehr Apps Geld kosten als bei Android. So muss ich mein Konto aufladen oder ein Zahlungssystem einrichten. Ich habe mich für die iTunes-Karten entschieden. Und ich muss sagen, dass ist ein richtig gutes System. Da ist Apple eindeutig weiter als Google. Wenn Google so Karten anbieten würden, könnten die sehr viel mehr Apps verkaufen, da viele Leute Apps kaufen würden, aber keine Kreditkarte haben. Nur mal so nebenbei.
Ein Vorteil der iTunes-Karten ist, dass man mit diesen sparen kann. Oft sind die Karten reduziert. Das heißt, man kaufe sich eine 25 €-Karte und muss nur 20 € bezahlen. Genau so habe ich das auch gemacht.
Als ich die ersten Hürden hinter mir gelassen habe, konnte es nun richtig los gehen. Das iPad war eingerichtet und die Appsuche konnte beginnen. Und ich muss sagen, dass war gar nicht so einfach, wenn man das erste Mal mit iOS arbeitet. Ich habe mich einfach mal bei anderen iPad-Besitzern umgehört was für Apps sie so nutzen. So habe ich einige gute Apps finden können.
Ein Nachteil im AppStore ist, dass man nicht die Möglichkeit hat Apps auszuprobieren. Wenn man eine App gekauft hat und sie einem nicht gefällt, hat man einfach Pech gehabt. Deswegen informiere ich mich immer über eine App bevor ich sie mir kaufe.
Aber sonst bin ich sehr angetan von dem iPad. Es ist ein super Gerät, das einfach läuft. Bis jetzt hat sich iOS noch nicht aufgehängt oder ist total abgestürzt. Das gefällt mir sehr gut.
Der größte Unterschied zum iPad 3 ist ja bekanntlich das Display und ich muss sagen ich sehe den Unterschied auch ohne es mit einem iPad 3 zu vergleichen. Es fällt mir immer besonders auf, wenn ich erst am Galaxy S2 etwas gemacht habe und dann ans iPad gehe. Aber nach kurzer Zeit fällt es nicht mehr auf, dass es nicht so super scharf ist. Bis jetzt kann ich sehr gut damit leben.
Auch möchte ich noch die Tastatur beim iPad erwähnen. Ich habe eigentlich gedacht, dass die Tastatur nicht so super ist, aber es ist genau das Gegenteil. Ich war überrascht wie gut man auf der Tastatur schreiben kann. Es geht sogar fast 10-Finger-Schreiben, wenn man das iPad quer nutzt.
Soweit mein Eindruck vom iPad und iOS.



Danke phasenkasper für deinen kleinen Einblick in die Welt und die Probleme des Ipads, ich überlege schon lange, ob ich mir für das Studium ein Smartphone oder ein Tablet kaufe, aber ich bin noch nicht zu einem Entschluss gekommen. Was würdest du denn empfehlen?
P.S. Es macht immer wieder Spaß deinen Blog zu lesen!
Also ich gebe mal meine Vermutung ab, da ich leider noch keine Erfahrung habe, was besser fürs Studium geeignet ist.
Es ist einfach auch die Frage, was du damit im Studium machen willst. Wenn es um umschreiben in Vorlesungen geht, kannst du das Smartphone vergessen und bei einem Tablet wird es schwierig. Man kann damit zwar recht gut schreiben, aber ich denke ist ist eher suboptimal.
Zum Aufrufen von Dokumenten wird ein Tablet besser geeignet sein als ein Smartphone.
Weiter kommt natürlich die Frage dazu, ob irgendwelche Programme im Studium eingesetzt werden, um z.B. zu programmieren. Dann bringt dir ein Smartphone oder Tablet nicht wirklich was.
Das beste fürs Studium wird ein 13 Zoll Notebook sein. Damit wird man wahrscheinlich man am besten mit bedient sein. Wenn man dann noch auf ein Ultrabook oder MacBook Air setzt hat auch kein Problem mit dem Gewicht.
Das Ganze ist nur eine Vermutung. Ich kann aber auch noch mal gerne etwas über das Thema schreibe, wenn ich studiere, da ich auch alle Geräte habe, um sie im Studium zu testen.
Erstmal vielen Dank für deinen schönen Erfahrungsbericht mit dem iPad
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Zu dem Uniproblem: Ein Smartphone ist sehr viel vielseitiger als ein Tablet, schließlich kann man es einfach in der Hosentasche mit sich rumtragen und braucht keine Tasche bzw. einen Rucksack wie bei letzterem.
Zum Mitschreiben sind beide meiner Meinung nach nicht geeignet – sicherlich kannst du dir zum Tablet noch eine BT-Tastatur dazukaufen, aber einen Laptop brauchst du zum ernsthaften Arbeiten trotzdem noch, weil die Office-Programme für Android und iOS einfach nicht so mächtig sind wie die Desktop/Notebook-Varianten. Deswegen würde ich für die Uni eher zu einem sehr mobilen Notebook raten, also z.B. einem Ultrabook. Eine Alternative wären die neuen Hybrid-Tablets mit Windows 8, da hast du dann sozusagen das beste beider Welten. Dafür sind die Dinger für den Tabletbetrieb halt schon relativ schwer.
Das alles schließt natürlich ein Tablet als Multimediagerät bzw. High-Tech-Spielzeug nicht aus
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Also ich habe eh immer ein Rucksack mit und da ist es auch kein Problem das iPad mitzunehmen. Das Smartphone wäre mir aber eindeutig zu klein, um sich schön die Skripte anzuzeigen. Das geht am iPad sehr viel besser.
Das Mitschreiben auf dem iPad geht schon. Sowohl mit der Tastatur oder mit einem Stylus. Jedoch ist man damit nicht so schnell, wie z.B. am Laptop.
Aber ich glaube, dass muss jeder für sich selbst ausprobieren, wenn man die Gerät zur Verfügung hat.