Jetzt ist es auch bei mir soweit gewesen. Ab sofort leuchtet der angebissene Apfel auf der Rückseite meines neuen Notebooks. Ich habe sehr lange überlegt, ob ich mir ein MacBook kaufen soll. Denn wie bestimmt jedem bekannt ist, sind die Gerät aus dem Hause Apple überhaupt nicht billig.

Nach vielen Gesprächen mit Mac-Nutzern, die mir durch die Bank weg alle den Umstieg empfohlen haben, habe ich zugeschlagen. Die Wahl fiel auf das MacBook Air 13 Zoll mit 265 GB SSD-Festplatte. Die Bestellung war schnell gemacht, doch dann ging das große Warten los. Es hat gut 2 Wochen gedauert bis mein "neues Spielzeug" geliefert wurde. Es war wie das Warten auf Weihnachten. :) Die lange Lieferzeit ist darauf zurückzuführen, dass ich das MacBook mit 8 GB Arbeitsspeicher bestellt habe.

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Quelle: apple.com

Doch jedes Warten hat einmal ein Ende und ich konnte das MacBook endlich auspacken. Zu Verpackung kann ich sagen, dass sie schlicht und edel ist. Auf der Verpackung ist das Macbook Air von der Seite abgebildet und ich musste überraschend feststellen, dass es wirklich so dünn ist. Ich war wirklich erstaunt, wie man so viel Technik in ein so kleines Gerät stecken kann. Die Verarbeitung ist einfach nur sehr gut, aber das ist ja bekannt.

Der erste Start des MacBooks war schnell gemacht. Die Einrichtung musste ich erstmal nach hinten verschieben, denn Apple hat sein neues Betriebssystem Mountain Lion veröffentlicht und ich hatte die Möglichkeit diese Version kostenlos zu bekommen. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und gleich das Update durchgeführt.

Ein besonderes Feature habe ich sehr schnell geliebt. Es ist einfach herrlich, wenn ein PC keine Geräusche macht. Das Festplattenrattern fällt danke einer SSD-Festplatte weg und auch der Lüfter ist sehr leise. Außer man beansprucht es sehr stark. Wenn das MacBook aber erst mal auf Hochtouren läuft, wird es sehr heiß unterhalb des Displays, wo der Lüfter sitzt. Auch der Flash-Player lässt das Gerät schnell warm werden. Aber das ist alles noch im Rahmen und ich sehe da kein Problem drin.

Nach dem Update konnte es endlich an die Einrichtung gehen und die ersten Probleme habe nicht lange auf sich warten lassen.

Meine Daten wollte ich mit einer externen Festplatte übertragen. Jedoch habe ich schnell festgestellt, dass Mac eine NTFS-Festplatte lesen, aber nicht beschreiben kann. War mir vorher nie bewusst, dass das nicht geht. Das Internet hat auch für das Problem eine Lösung gehabt. Mit dem Tool NTFS-3G ist das Beschreiben einer NTFS-Festplatte und Mac auch möglich.

Ich habe, nachdem alle Daten übertrage waren, alle externen Festplatten in das Mac-Format formatiert. Komischerweise hat man damit sehr viel mehr Speicherplatz als mit NTFS.

Das nächste Problem war mein externe Monitor. Ich habe kein ordentliches Bild auf den Monitor bekommen. Die Farben haben nicht richtig gepasst. Dies konnte ich mit einer Kalibrierung verbessern, aber es war nicht so gut, dass man damit arbeiten konnte. Auch die Schärfe des Bildes hat zu wünschen übrig gelassen. Der Monitor war anfangs über HDMI angeschlossen, aber auch der Anschluss über VGA hat keine Verbesserung gebracht. Ich habe einfach kurzen Prozess gemacht und mich von dem Monitor getrennt. Auch wenn es sehr angenehm ist an einem großen Monitor zu arbeiten, komme ich sehr gut mit den 13 Zoll aus. Kann auch daran liegen, dass das MacBook bei 13 Zoll eine relativ hohe Auflösung hat im Vergleich zu anderen Notebooks.

Dabei habe ich die Apple-Krankheit gespürt. Man kann leider ohne Adapter keinen externen Monitor oder Beamer anschließen. Da musste ich leider die Adapter kaufen. Den HDMI-Adapter habe ich gleich beim MacBook mitbestellt und den VGA-Adapter noch nachträglich gekauft. Leider geht es immer noch nicht ohne VGA, da bei vielen Beamern nur ein VGA-Kabel dabei ist.

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Quelle: apple.com

Ich habe bis jetzt ausschließlich Windows genutzt und hatte nur ab und zu Kontakt mit Mac gehabt aber nie wirklich damit gearbeitet. Obwohl in dem Betriessystem von Apple vieles einfach und logischer aufgebaut ist, musste ich mich erstmal dran gewöhnen. Und natürlich habe ich am Anfang das @ nicht schreiben können, weil es bei Mac auf einer anderen Taste ist.

Nach ein paar Tagen hat man sich an das System gewöhnt und es macht einfach Spaß. Man vergisst auch sehr schnell, dass man ein kleines Vermögen ausgegeben hat, denn es lohnt sich wirklich.

Ich kann jetzt alle Mac-User verstehen, warum sie so begeistert sind. Es gibt noch soviel mehr zu erzählen, aber das würde jetzt den ganzen Rahmen sprengen und ich verschiebe das auf zukünftige Artikel.

Lukas Leitsch

Lukas Leitsch

Technik ist mein Ding. Damit du auch was davon hast, betreibe ich diesen Blog und lass dich an meiner Begeisterung teilhaben. Neben dem Bloggen beschäftige ich mich mit Webdesign, Webentwicklung und der Fotografie. Einige meiner Fotos findest du auf meiner Foto-Seite.

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